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	<title>Acheron Verlag</title>
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	<description>Verlag für Gedichte</description>
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		<title>Grimms Märchen-Theaterstück mit Reinald Grebe</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 21:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Grimms Märchen (UA) Von und mit Rainald Grebe „Ach wie gut, dass niemand weiß …“ „Heinrich, der Wagen bricht …“ „Großmutter, warum hast du so große …“ Eine markante Zeile reicht und wir wissen, wovon die Rede ist. Haben ein Bild im Kopf. Mit Märchen sind wir aufgewachsen. Sie sind eines der letzten kollektiven Kulturgüter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grimms Märchen (UA)<br />
</strong><br />
Von und mit Rainald Grebe<span id="more-1871"></span></p>
<p>„Ach wie gut, dass niemand weiß …“ „Heinrich, der Wagen bricht …“ „Großmutter, warum hast du so große …“ Eine markante Zeile reicht und wir wissen, wovon die Rede ist. Haben ein Bild im Kopf. Mit Märchen sind wir aufgewachsen. Sie sind eines der letzten kollektiven Kulturgüter. Die Märchen der Brüder Grimm begleiten uns seit genau 200 Jahren. Sie wurden in über 160 Sprachen übersetzt. Die Kinder- und Hausmärchen sind ein Weltbestseller und neben der Lutherbibel das am weitesten verbreitete deutsche Buch. Rainald Grebe hat den dicken Wälzer noch mal gelesen und sich im Märchenwald verirrt. Es ist eine seltsame Zeitreise: Die Grimms behaupteten, die Märchen vor dem Vergessen zu bewahren, weil die Oma am Spinnrad keine Zeit mehr finde, sie zu erzählen. Hä? 1812? Was war da eigentlich? Napoleon hatte halb Europa eingenommen. Intellektuelle wie die Grimms wollten dem etwas entgegensetzen. Beseelt davon, Deutschland neu zu (er)finden, wanderten sie durch Wälder und Dörfer und lauschten den Köhlersfrauen Volksmärchen ab. Behaupteten sie. In Wahrheit saßen sie in komfortablen Salons und ließen sich von Bürgersleuten Märchen erzählen, die oft von überall her kamen, nur nicht aus Deutschland. Was mündlich überliefert war, wurde fixiert, literarisiert, später dann für Kinder aufbereitet, verniedlicht, begradigt, bereinigt. Zurück zu den Originalen! Zurück zum Erzählen! Ob Text, Song, Puppenspiel oder Tanz, immer steht das Erzählen im Zentrum. Das Erzählen einer Geschichte. Das Erfinden. Das Ausschmücken. Wir setzen uns wieder an den Webstuhl oder an die Heimorgel, erzählen Grimms Märchen und spinnen unsere eigenen Geschichten dazu.</p>
<p>                                        Johannes Kirsten</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/ebd762fba6.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/ebd762fba6.jpg" alt="" title="Centraltheater 2012Grimms MÃ¤rchen (UA)Von und mit Rainald Grebemit Edgar Eckert, Rainald Grebe, Andreas Keller, Tilla Kratochwil, Ingolf MÃ¼ller-Beck, Jens-Karsten Stoll, Barbara Trommer, Klaus-Dieter WernerRegie: Rainald Grebeâ¨BÃ¼hne: JÃ¼rgen Lier" width="580" height="320" class="alignnone size-full wp-image-1874" /></a><br />
mit Edgar Eckert, Rainald Grebe, Sven-Sebastian Hubel, Andreas Keller, Tilla Kratochwil, Ingolf Müller-Beck, Jens-Karsten Stoll, Barbara Trommer, Klaus-Dieter Werner</p>
<p>sowie Robert Aedner, Eileen Heinzel, Lea Heinzel, Renate Hudl, Charlotte Keller-Hovenbitzer, Marlene Keller-Hovenbitzer, Irene Kunath, Ruth Mählig, Maritta Meißner, Paul Neumann, Charlotte Waschkies</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/1d4581fe45.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/1d4581fe45.jpg" alt="" title="Centraltheater 2012Grimms MÃ¤rchen (UA)Von und mit Rainald Grebemit Edgar Eckert, Rainald Grebe, Andreas Keller, Tilla Kratochwil, Ingolf MÃ¼ller-Beck, Jens-Karsten Stoll, Barbara Trommer, Klaus-Dieter WernerRegie: Rainald Grebeâ¨BÃ¼hne: JÃ¼rgen Lier" width="580" height="320" class="alignnone size-full wp-image-1875" /></a></p>
<p>Regie: Rainald Grebe<br />
Bühne: Jürgen Lier<br />
Kostüme: Kristin Hassel<br />
Musik: Jens-Karsten Stoll<br />
Dramaturgie: Johannes Kirsten </p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/1bb8aed696.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/1bb8aed696.jpg" alt="" title="Centraltheater 2012Grimms MÃ¤rchen (UA)Von und mit Rainald Grebemit Edgar Eckert, Rainald Grebe, Andreas Keller, Tilla Kratochwil, Ingolf MÃ¼ller-Beck, Jens-Karsten Stoll, Barbara Trommer, Klaus-Dieter WernerRegie: Rainald Grebeâ¨BÃ¼hne: JÃ¼rgen Lier" width="320" height="437" class="alignnone size-full wp-image-1876" /></a></p>
<p><strong><br />
Kartentelefon: 0341 &#8211; 12 68 168</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lesung mit Mone Hartman am 01.06.12</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/05/lesung-mit-mone-hartman-am-01-juni-12/</link>
		<comments>http://www.acheron-verlag.de/2012/05/lesung-mit-mone-hartman-am-01-juni-12/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 May 2012 19:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acheron-verlag.de/?p=1820</guid>
		<description><![CDATA[Besuchen Sie die Website der Autorin Mone Hartman &#38; entdecken Sie Microtexte, zwischen Marihuana &#38; Marzipan. Kontakt  email: contact(at)mone-hartman.de www.mone-hartman.de Seit 2012 gehört Mone Hartman zum Veranstaltungsteam der neuen Hammer Kultur-Reihe kunSToff. Das Team baut damit eine Plattform für Kulturschaffende aus der Region, die nicht unbedingt dem Mainstream folgen, sondern vielmehr eigenARTig unterwegs sind- im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #000000;">Besuchen Sie die Website der Autorin Mone Hartman &amp; entdecken Sie Microtexte, zwischen Marihuana &amp; Marzipan.</span><span id="more-1820"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Kontakt</strong>  email: contact(at)mone-hartman.de</p>
<p><a href="http://www.mone-hartman.de" title="mone hartman" target="_blank"><strong>www.mone-hartman.de<br />
</strong></a><br />
Seit 2012 gehört Mone Hartman zum Veranstaltungsteam der neuen Hammer Kultur-Reihe kunSToff. Das Team baut damit eine Plattform für Kulturschaffende aus der Region, die nicht unbedingt dem Mainstream folgen, sondern vielmehr eigenARTig unterwegs sind- im allerbesten Sinne. Weitere Infos/Programm: <a title="mone hartmann" href="http://kunstoff.org" target="_blank">http://kunstoff.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Aktuelle Lesung am <strong>01.06.2012</strong>;<br />
</strong><br />
im Wort-Café<br />
Mayersche Buchhandlung in Dortmund<br />
Lesereihe mit Ruhrgebietsautoren</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><strong>literarische Texte</strong></p>
<p>(Kurz-)Prosa, Lyrik, Netztexte, Miniaturen, Experimentelles/Spielereien;<br />
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien, Magazinen, Netzprojekten;<br />
bundesweite (Gruppen-)Lesungen, einige Auszeichnungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gratis Downloaden by Mone Hartman <a href="http://www.mone-hartman.de" title="mone hartman" target="_blank">HIER</a></p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/bookrix12.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1842" title="bookrix1" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/bookrix12.png" alt="" width="169" height="206" /></a></p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/bookrix2.png"><img class="size-full wp-image-1829 alignnone" title="bookrix2 mone hartman" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/bookrix2.png" alt="" width="169" height="206" /></a></p>
<p><strong> 1989 &#8211; 1998</strong><br />
erste Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien;<br />
1996 Literaturpreis des Bundesverbandes Junger AutorInnen, Bonn;<br />
Preisverleihung und Lesung auf der Frankfurter Buchmesse 1997;<br />
Lesungen im regionalen Raum; 1997 2. Dr. Löhnberg-Kulturförderpreis der Stadt Hamm<br />
<strong>1999 &#8211; 2006</strong><br />
intensive Phase der Netzarbeit: Texte entstehen u.a. in Kooperationen, Veröffentlichung auf diversen Literaturplattformen, einige Netz-Awards; redaktionelle Mitarbeit im literarischen Salon &#8220;Berliner Zimmer&#8221;,<br />
schreibende Mitarbeit im dortigen Unterprojekt &#8220;tage-bau&#8221;,<br />
für das &#8220;Pixel-Ich&#8221;-Projekt im Jahr 2000 Innovationspreis Literatur arte-tv,<br />
Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse, bundesweite Lesungen<br />
<strong>2005 bis heute</strong><br />
regelmässige Veröffentlichungen im Hammer Stadtmagazin &#8220;Willi&#8221;<br />
(Lyrik, Kurztexte, Kurzgeschichten, Kultur-Reviews);<br />
Netzveröffentlichungen auf verschiedenen Literaturplattformen, u.a. Literarchie<br />
eBooks in der BookRix-Edition<br />
<strong>2009</strong><br />
es entstehen literarische Microtexte auf der Blogging-Plattform &#8220;Twitter&#8221;; hierfür Twitter-Literaturpreis, Wien (Blog für Literatur und Forschung)<br />
<strong>2010</strong><br />
seit Februar 2010 Mitglied der Künstlergruppe SYNDICART, Hamm; dort Lesungen und Texte zu Bildern<br />
2011<br />
Lesungen im regionalen Raum; Teilnahme an den Wort-Cafés der Mayerschen Buchhandlung in Dortmund, Bochum, Essen (siehe Startseite, aktuelle Termine);<br />
ausführliche Listung der literarischen Aktivitäten bis 2006 im Archiv,<br />
<strong>2012</strong><br />
Lesungen im regionalen Raum<br />
Teilnahme an den Wort-Cafés der Mayerschen Buchhandlung in Dortmund, Bochum, Essen<br />
Paperback/Printpublikation: Auswahl Kurztexte (Prosa, Lyrik, &#8230;) -  (erscheint Q2 2012, Konkretes folgt)<br />
Kulturveranstalterin im Team der kunSToff-Reihe; <a>http://kunstoff.org</a></p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/mh14.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1859" title="mh14" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/05/mh14.jpg" alt="" width="250" height="192" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arnd Dünnebacke &#8211; Drei Weise aus Germania</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/arnd-dunnebacke-drei-weise-aus-germania/</link>
		<comments>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/arnd-dunnebacke-drei-weise-aus-germania/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Weise aus Germania Es lag das Kindlein in der Krippe und hat so doll gefroren. Da zogen ihm drei Weise das Fell über die Ohren. Der erste der hieß Benedikt, und wär’s nach dem gegangen, dann hätte die Maria noch hundert Heilande empfangen. Die hätten alle Hunger zwar und wär’n nur subgesund – gehet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Weise aus Germania</strong></p>
<p><strong></strong><em>Es lag das Kindlein in der Krippe</em><br />
<em>und hat so doll gefroren.</em><br />
<em>Da zogen ihm drei Weise</em><br />
<em>das Fell über die Ohren.</em><span id="more-1718"></span></p>
<p>Der erste der hieß Benedikt,<br />
und wär’s nach dem gegangen,<br />
dann hätte die Maria noch<br />
hundert Heilande empfangen.</p>
<p>Die hätten alle Hunger zwar<br />
und wär’n nur subgesund –<br />
gehet hin und mehret euch!<br />
Das bisschen AIDS, na und?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://arndduennebacke.wordpress.com/2012/04/19/drei-weise-aus-germania/" title="Arnd Dünnebacke Blog" target="_blank">Hier</a> weiterlesen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu Besuch in Bukowski´s Geburtsstadt Andernach</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/zu-besuch-in-bukowski%c2%b4s-geburtsstadt-andernach/</link>
		<comments>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/zu-besuch-in-bukowski%c2%b4s-geburtsstadt-andernach/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Abwegige Heimsuchung Da parkten wir nun, an der Mauer vor der Stadt. Den Rhein im Rücken, vor dem Geburtsort des berühmten toten Dichters, dessen Tochter, die er liebte, noch lebt. Aber nicht hier. Auch wir: Vater und Tochter. Meine Mutter wurde im gleichen Jahr geboren wie Marina Louise Bukowski. Wir beide mit Kamera. Vor einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abwegige Heimsuchung</strong></p>
<p>Da parkten wir nun, an der Mauer vor der Stadt. Den Rhein im Rücken, vor dem Geburtsort des berühmten toten Dichters<span id="more-1615"></span>, dessen Tochter, die er liebte, noch lebt. Aber nicht hier.<br />
Auch wir: Vater und Tochter. Meine Mutter wurde im gleichen Jahr geboren wie Marina Louise Bukowski.<br />
Wir beide mit Kamera. Vor einigen Tagen hatte ich ihm versprochen: „Dieser Tag gehört dir. Was willst du machen?“ „Fahren wir zusammen nach Andernach Bukowski- Spuren suchen“, hatte er sich zum Geburtstag gewünscht. Auf der Fahrt fragte ich ihn: „Kommst du jetzt in die Krise? Was hast du eigentlich mit diesem komischen Bukowski am Hut?“ Eine Antwort darauf sollten wir uns später geben. Nicht jedoch verbal.<br />
Wir standen vor einer hohen Mauer, mit Hilfe derer die Stadt Widerstand zu leisten schien, dass in sie eingedrungen wurde. Er entdeckte in ihr Augen mit Blick auf den Rhein. Ich hörte meinen Vater sagen: „Das sind die Augen, die haben schon so viel gesehen. Die haben auch sie gehen sehen. Das ist das weinende Auge von Andernach.“ Ich sah, wie er dieses Auge auf seinem ersten Bild festhielt.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1643" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 15" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-16.jpg" alt="" width="606" height="486" /></a></p>
<p>Die steinernen Bäckerjungen sahen uns mit einer alten Frau durch die Bögen des Stadttores einziehen. Sie sprach mich an: „Es ist immer zugig hier und kalt. Gleich in der Stadt wird es besser.“ Da ging ich fröstelnd einige Schritte schneller als sie und mein Vater, der hinter ihr blieb.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1617" title="Abwegige Heimsuchung Bild 2" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-2-300x159.jpg" alt="Abwegige Heimsuchung Bild 1/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012" width="300" height="159" /></a></p>
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<p>Wenig später nehme ich die alte Dame mit auf ein Foto und gehe ihr hinterher. Ich mache sofort im Anschluss unbemerkt ein Bild von meiner Tochter, die vorausgegangen ist. Die eigenartige Spannung zwischen den Bildern berührt mich unmittelbar und macht mich beklommen.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-28.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1618" title="Charles Bukowski/Abwegige Heimsuchung Bild 1/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-28-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p>Es ist wirklich eisig an diesem Morgen im März, an dem uns diese Stadt ihre kalte Schulter zu zeigen scheint, nachdem sie uns beäugt hat. Ich gehe schneller und erreiche meine Tochter.<br />
Die weißhaarige Frau bleibt auf unserer Höhe, vorbei an der farbigen Heiligen Barbara. Ist Barbara die Schutzpatronin grellen Nachtlebens? Ich gehe davon aus, dass ihr in dieser Straße schon einiges untergekommen ist. Es wird seine Gründe haben, weshalb man sie derart unter Verschluss hält.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-31.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1622" title="Abwegige Heimsuchung Zu Besuch in Andernach/Bild 1/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-31-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a></p>
<p>Die Schattenfrau weicht nicht von unserer Seite. Als ich vor einem altersstarrsinnigen Souvenirladen scheinbar zeitlose Auslagen knipse, spiegelt sie sich in der Glasscheibe und lasiert sich über Musthaves gesammelter Geschmacklosigkeit aus der Vorbeizeit Wirtschaftswunderjahre. Sie scheint damit verschmelzen, eins werden zu wollen. Auf dem Foto gelingt es ihr. Wie alt mochte sie gewesen sein, als er nach Andernach kam?</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1623" title="Abwegige Heimsuchung Zu Besuch in Andernach/Bild 1/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-4-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" /></a><br />
Nachdem sie uns das Bild geschenkt hat, entlässt uns diese Frau und überlässt uns der Stadt.<br />
Wir gingen einen Kaffee trinken und da uns der Ort bisher trostlos erschien, wurden wir beim Auftauen albern. Ich machte Bilder von ihm, die den Beweis liefern, wie wild entschlossen wir eigentlich waren, uns zu amüsieren. Mithilfe einer unwelkbaren Blüte aus Kunststoff der Jetztzeit.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1624" title="Abwegige Heimsuchung Zu Besuch in Andernach/Bild 1/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-5-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a></p>
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<p>Der Kaffee hat uns aufgewärmt, wir erfragen bei Passanten den Weg zum Bukowski-Geburtshaus und überfragen sie damit prompt. Man verweist uns auf ein Kulturzentrum, vor dem wir zufällig stehen. Einfach übersehen&#8230; Die freundliche Dame hinter dem Trennungstresen ruft einen ebenso freundlichen Herrn aus einer dahinter liegenden Stube herbei, der uns anhand einer Karte den Weg exakt und geduldig beschreibt. Man kann geradeaus in Richtung Bahnhof zu Fuß gehen.<br />
Von der direkten Route aber kamen wir vorschnell ab, denn einige Schritte hinter der eben erst zugefallenen Tür der Erklärung wartete eine zahme, schwarze Katze als Führerin auf uns, die</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-555.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1625" title="Charles Bukowski/ Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig/ 2012Abwegige Heimsuchung Bild 555" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-555-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a></p>
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<p>unnachgiebig miauend auf die Auslagen eines Antiquitätenladens aufmerksam machte und uns damit geschmeidig ihre Wahrheiten verkündend ungeahnte Perspektiven erschloss bis sie das Interesse an uns verlor.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-6.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1626" title="Charles Bukowski/ Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig/ 2012Abwegige Heimsuchung Bild 555" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-6-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></a></p>
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<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-7.jpg"><img class="size-medium wp-image-1627 alignleft" title="Charles Bukowski/ Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig/ 2012Abwegige Heimsuchung Bild 555" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-7-175x300.jpg" alt="" width="175" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-81.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1629" title="Charles Bukowski/ Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig/ 2012Abwegige Heimsuchung Bild 555" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-81-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a></p>
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<p>Wir bedanken uns für die Tipps der Ortskundigen und setzen den Hinweg in Richtung Bahnhof fort. Dieser freundliche Kerl, der hinter dem Schaufenster Faxen macht, lockt uns buchstäblich von der Straße. Hat er es darauf angelegt, uns vom Ziel abzubringen? Oder ihm näher? Behält uns der Ort durch die alte Frau, die Katze und ihn im Auge?<br />
Wie sich herausstellt, ist unser Animateur ein kommunikativer Pappliebhaber. Bezüglich des berühmten Sohnes der Stadt erklärt er sinngemäß, der habe ja so allerlei geschrieben und nicht alles sei jedermanns Sache. Er bestätigt, dass unsere Richtung stimme. Als wir aufbrechen wollen, fragt er, „Kennt ihr den?“ und gibt uns als Carepaket einen Witz mit auf den Weg zum gesuchten Haus, in dem einst ein Kind geboren worden war und zu dem wir unsere Papptüte mit originellen Pappbastelkarten wie Könige tragen sollten.<br />
Unterwegs also wie zwei Könige, deren Los beides ist: Zu spät zu kommen, und trotzdem noch ein gefühltes halbes Jahrhundert zu früh.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-9.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1632" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-9-226x300.jpg" alt="" width="226" height="300" /></a></p>
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<p>Das Geburtshaus Bukowskis hat sich Antikem verschrieben, wie neben der Aufschrift der Blick durch ein Fenster auf eine rheinische Frohnatur bestätigt.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-10.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1633" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-10-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a></p>
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<p>In Wurfnähe zum Geburtshaus konnte ich dieses Bild machen und wir waren uns einig: Hoffentlich werden die Setzlinge bald geerdet, dass hier der Frühling einzieht! Die farbenfrohen Kunststofftöpfe und die Blütenkelchgeformten Mülleimer nahmen Kommendes geradezu vorweg.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-1051.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1635" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-1051-300x137.jpg" alt="" width="300" height="137" /></a></p>
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<p>Auf dem Weg zurück kommen wir noch einmal an dem Trödelladen mit der schwarzen tierischen Werbebotschafterin vorbei und werden Zeugen, wie ein älterer Mann gegenüber vor einem überdimensionalen Kreuz mit über den Kopf erhobenen betenden Händen kniefällig wird. Das gebotene Schauspiel überrascht uns um so mehr, als wir angeregt durch die Auslagen des Antiquitätenhändlers eigentlich dazu verleitet sind, von einem Ausverkauf verstaubter Devotionalien in Andernach und einer damit einhergehenden Säkularisierung des Ortes auszugehen. Übertragen wir das auf den im Bukowski-Antiquitätenhaus sitzenden Narren: Schlägt man in Andernach inbrünstig über die Stränge? Zumindest beizeiten.<br />
Ich hatte mich, wie übrigens auch die schwarze Katze, dem Geschehen entzogen und meine Aufmerksamkeit in die entgegengesetzte Richtung gelenkt, um mich dem Thema früheren Reisens zu widmen. Sicher gab es früher zum Abschied dieses obligatorische Echt Kölnisch Wasser für das Handgepäck und wahrscheinlich auch eine große Kiste für Habseligkeiten für ein Überseeleben und ein Überleben danach. Und Heimwehfotos wie Teebeutel gegen Heimweh.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-111.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1636" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-111-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
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<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-12.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1637" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-12-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a></p>
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<p>Offensichtlich hatte diese Stadt eine Menge Historie zu verkaufen, die Überseereisende und andere zurück ließen. Anscheinend gab es nach wie vor welche, die gingen. Neben denen, die blieben.</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-13.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1638" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-13-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a></p>
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<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-14.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1639" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-14-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Wir bewegen uns nun, wieder in Sichtweite zur Heiligen Barbara, an einem Weinladen vorbei, dessen Werbegag darin besteht, den Leuten in der Fußgängerzone Holzkisten mit leeren Weinflaschen in den Weg zu räumen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/9.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1640" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 9" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/9-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-151.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1642" title="Charles Bukowski/Andernach/Rainer Böder für Acheron Verlag Leipzig 2012/Abwegige Heimsuchung Bild 15" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Abwegige-Heimsuchung-Bild-151.jpg" alt="" width="606" height="453" /></a></p>
<p style="text-align: center;">„Bukowski zu Ehren?“ „Fluxus, Environment, multipel!“ „Echt Kunst.“</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die verwitterten Bäckerjungen sahen uns flaxend abziehen. Wahrscheinlich hätte ihm das auch noch gefallen…Stolperweinkisten. .. Immer noch zehnmal origineller als irgendwo einen rostigen Metallphallus mitten in einen Kreisverkehr zu rammen, wie die das heutzutage so machen…</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> Zurück am Parkplatz warfen wir einen letzten Blick auf das Auge und stellten fest, dass es uns nicht aus dem selbigen gelassen hatte. Ein Auge, das auch nach innen zu schauen vermag.</strong></p>
<p style="text-align: center;">Reiner Böder und Valeska</p>
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		<title>Hermann Borgerding &#8211; Dichter, Schreiberling, Mensch</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 18:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein alter, müder Mann. Sichtbar behindert. Zerbrechlich und dünn, als würde der kleinste Windhauch ihn umwerfen. Schwer gezeichnet im faltigen und narbigen Gesicht. Am Hals zwei dicke Narben, als käme er aus einem Western und wäre gerade vom Galgen abgeschnitten worden. Wenn er spricht, dann sabbert er und lispelt. Seine Anstrengungen sind nicht zu übersehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter, müder Mann. Sichtbar behindert. Zerbrechlich und dünn, als würde der kleinste Windhauch ihn umwerfen.<span id="more-1547"></span> Schwer gezeichnet im faltigen und narbigen Gesicht. Am Hals zwei dicke Narben, als käme er aus einem Western und wäre gerade vom Galgen abgeschnitten worden. Wenn er spricht, dann sabbert er und lispelt. Seine Anstrengungen sind nicht zu übersehen. Das Taschentuch vor dem Mund eines seiner Markenzeichen.<br />
Und trotzdem sprüht das Leben aus seinen Augen. Trotzdem bemerkt man die Kraft und Lebenslust. Und wenn Ihr ihn zum Lächeln bringt, dann entsteht da eine spürbare Wärme. Und Ihr hört aufmerksam zu, taucht in seine Worte und fühlt mit.</p>
<p><strong>Das Leben ist scheiße. Das Leben ist wunderbar.</strong></p>
<p>Hermann Borgerding bringt dies in seinen Gedichten, Texten und Blogs rüber.<br />
Oder er versucht es. Und gewinnt in seinem Scheitern.<br />
Er weiß nicht, ob er was zu sagen hat. Es ist ihm auch egal. Aber er sagt es, ehrlich und schonungslos.</p>
<p>Ein Dichter, ein Hofnarr, ein Sänger ohne Stimme. Eben Hermann</p>
<p><a title="Hermann Borgerding" href="http://www.hermann-borgerding.de" target="_blank">www.hermann-borgerding.de</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong> hermann.borgerding@googlemail.com</p>
<p><strong>Besucht Hermann auf folgenden Seiten, hinterlasst Kommentare, lest seine Werke und zieht Euren Hut!</strong></p>
<p><strong>Aktueller Blog:</strong> <a title="Blog von Hermann Borgerding" href="http://hermannborgerding.blogspot.com" target="_blank">http://hermannborgerding.blogspot.com<br />
</a></p>
<p>Ausgehöhlt“, Roman, 188 Seiten, 14,95€ „Mein Mittelfinger dem Krebs“, Gedichte, 93 Seiten, 8,95€ beide erhältlich beim Autoren (hermann.borgerding@googlemail.com) oder beim Verlag: <a title="Bücher von Borgerding" href="http://www.EditionPaperONE.de " target="_blank">www.EditionPaperONE.de </a></p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Mein_Mittelfinge_4d519cdb863fc.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/Mein_Mittelfinge_4d519cdb863fc.jpg" alt="" title="Mein_Mittelfinge_4d519cdb863fc" width="131" height="196" class="alignnone size-full wp-image-1593" /></a></p>
<p><strong>Medizin<br />
</strong><br />
Zigaretten, Kaffee oder Bier<br />
dann tauche ich ein<br />
in die tiefgründigen Abschiede von der Kindheit<br />
von Dreyer<br />
in die punktgenauen Bösartigkeiten<br />
von Bernemann<br />
die melancholischen Gedanken von Flenter<br />
den Sarkasmus von Böke oder die Tiefsinnigkeit von Günther<br />
oder all die anderen wunderbaren Dichter<br />
und wenn all das nicht hilft<br />
dann greife ich mir die Gedichte von Bukowski oder Heine</p>
<p>Als Verstärkung dann wunderbare Musik<br />
die alten Männer haben es drauf:<br />
Cohen, Waits, Young, natürlich Richards<br />
und momentan mal wieder ganz viel Killing Joke</p>
<p>Fuck it!<br />
Mein Leben<br />
ist Poesie, Musik und Unvernunft<br />
Mein Leben ist und bleibt der Rock’n’Roll<br />
Meine Medizin ist vielleicht nicht vernünftig<br />
aber ich kann sie genießen<br />
und sie macht Spaß<br />
und auch deshalb lebe ich noch</p>
<p>Ich scheiß auf Pillen<br />
nehme feste Nahrung als Muss auf<br />
und schaffe es sogar ab und zu<br />
sie zu genießen<br />
Dann wieder ein Gedicht oder ein Song meiner Helden<br />
und ich lebe weiter</p>
<p>Meine Medizin gibt es nicht auf Rezept<br />
und ich konnte sie noch keinem Arzt erklären<br />
Meine geliebte Frau ist Krankenschwester und verzweifelt manchmal an mir<br />
aber ich lebe<br />
und überlebe<br />
und kann sogar noch lachen</p>
<p>„… and I like it“</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/ich.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1590" title="Hermann Borgerding" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/ich.jpg" alt="" width="220" height="214" /></a></p>
<p><strong>Reich und unsterblich<br />
</strong><br />
„Schatzi, kannst du mal…“<br />
oder<br />
„Liebling, hast du mal…“<br />
„Was ich noch sagen wollte…“</p>
<p>Ich schüttele den Kopf<br />
- Nicht jetzt, Süße<br />
Ich habe gerade die geniale Idee<br />
für das Gedicht<br />
dass uns reich<br />
und unsterblich<br />
machen wird…</p>
<p>Sie nickt<br />
Ich kann den Gedankengang<br />
gerade noch retten</p>
<p>10 Sekunden später:<br />
„Ich wollte doch nur…“<br />
und dann<br />
„Hast du mich überhaupt noch lieb?“</p>
<p>Ich stehe auf<br />
und umarme sie</p>
<p>Und reich und unsterblich<br />
müssen wir halt später noch mal probieren</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uunntAp33Ao?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/uunntAp33Ao?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Bambule &#8211; Theaterpremiere Frei nach Ulrike Meinhof</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 16:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
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		<description><![CDATA[Bambule. Ulrike Meinhof Eigenproduktion frei nach Motiven aus dem Film „Bambule“ von Ulrike Meinhof „Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht.“ (Ulrike Meinhof) Die in BAMBULE aufgeworfene Frage nach dem Schritt zum radikalen Handeln lanciert die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bambule. Ulrike Meinhof</strong></p>
<p>Eigenproduktion frei nach Motiven aus dem Film <strong>„Bambule“</strong> von <strong>Ulrike Meinhof</strong></p>
<p><strong>„Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht.<span id="more-1578"></span> Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht.“ (Ulrike Meinhof)</strong>  Die in BAMBULE aufgeworfene Frage nach dem Schritt zum radikalen Handeln lanciert die Parallele zu Meinhofs Leben. Die Gesellschaft soll sich ändern und es soll Solidarität gegenüber den Randgruppen geübt werden. Doch der Selbsterhaltungstrieb behält die Oberhand und hindert den Menschen daran, solidarisch zu leben. Dieser Zustand wird als individuelle Freiheit etikettiert. BAMBULE. 24 Stunden in einem Westberliner Heim für schwer erziehbare Mädchen, für Waisen. Alltag zwischen Hof, Schlafraum, Wäscheraum und „Bunker“. No Future. Monotonie, Erwachsen-Werden, Strafe, Arrest, Ausbruch. Repressalien der Erzieher. Am Abend der Aufstand. BAMBULE. Das Heim ist ein hermetisch abgeriegelter Mikrokosmos, in dem ein System willkürlicher und rigider Maßregelungen die Persönlichkeit der Jugendlichen bricht. Im Fernsehspiel markiert der Zaun ein Innen und Außen. Der Zaun muss überwunden werden, um die Freiheit zu erlangen – die jedoch letztlich keine ist. Für die jugendlichen Insassen gilt es, ihre Grenzen auszutesten und in der letzten Konsequenz die Flucht zu wagen. BAMBULE wird als Parabel auf das gesellschaftliche System gelesen. Ein System, in dem das Heim als Labor fungiert. Ein System, in dem die Fragen nach persönlicher Freiheit und kollektiver Verantwortung auf ein konkretes Handeln treffen sollen.</p>
<p>                                                <strong>Spinnwerk<br />
</strong></p>
<p>Regie und Textfassung: Ricardo Endt, Paula Schumann</p>
<p>Mit: Saskia Bille, Marielle Burre, Enrico Engelhardt, Johanna Franke, Susanne Gröbel, Nicole Hitziger, Markus Pohle, Antje Renhak, Ole Siebrecht, Patrick Schlegel, Jasmin Thesenvitz, Mareike Wöllhaf, Cyprian Zajt</p>
<p>Spinnwerk Leipzig<br />
Baumwollspinnerei, Halle 18 (Aufgang E), Spinnereistraße 7,<br />
04179 Leipzig</p>
<p>Werkleitung: Gabriela Gillert (Theaterpädagogin)<br />
Telefon: (0341) 42 06 &#8211; 119, Fax: (0341) 42 06 &#8211; 053,<br />
Mail: info@spinnwerk-leipzig.de<br />
Werkleitungs-Assistenten, Telefon: (0341) 42 06 &#8211; 109</p>
<p>Ab 13. April im Spinnwerk, 7 € / 5 €</p>
<p>Informationen zu Schülervorstellungen hier!</p>
<p>Kartentelefon: 0341 &#8211; 12 68 168</p>
<p>Hinweis: Das Spinnwerk ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich. Bitte informieren Sie uns bei einem Besuch des Spinnwerk vorab unter (0341) 12 68 – 168. </p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/01020439516002.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/01020439516002.jpg" alt="" title="0102043951600" width="580" height="340" class="alignnone size-full wp-image-1584" /></a></p>
<p>Ulrike Meinhof (links) bei den Dreharbeiten zu dem Film &#8220;Bambule&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Schüppenkönig &#8211; Text von Arnd Dünnebacke</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/der-schuppenkonig/</link>
		<comments>http://www.acheron-verlag.de/2012/04/der-schuppenkonig/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 12:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dichter die sagen: »Halt deine persönlichen Angelegenheiten aus der Schreibe raus, wahre die Distanz zum Objekt, bleib professionell …« Okay, zugegeben, das Ableben deines affektierten Pudels interessiert keine Sau. Tatsache. Tatsache ist aber auch: Wenn ich mir was durch die Finger flutschen lassen will, geh ich auf den Fischmarkt. Wenn ich berühren will, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dichter die sagen: »Halt deine persönlichen Angelegenheiten aus der Schreibe<br />
raus, <span id="more-1489"></span>wahre die Distanz zum Objekt, bleib professionell …«</p>
<p>Okay, zugegeben, das Ableben deines affektierten Pudels interessiert keine Sau.<br />
Tatsache. Tatsache ist aber auch: Wenn ich mir was durch die Finger flutschen lassen<br />
will, geh ich auf den Fischmarkt. Wenn ich berühren will, wenn ich mitnehmen, wenn<br />
ich wirklich etwas erzählen will, muss ich auch immer ein Stück von mir selbst geben<br />
– der Rest ist jene aalglatte Scheiße, die die Poeten dahin trieb, wo sie heute<br />
sind: In der Ecke eines Klassenzimmers, das vor Superstars und Statisten nur so<br />
überquillt.</p>
<p>Und deshalb möchte ich heute eine Erinnerung mit Euch teilen, von der ich hoffe,<br />
dass sie Euch zu einem Lächeln vor jene untergegangene Altare führt, die ihr früher<br />
vielleicht angebetet habt:</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/schuppen-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1498" title="schuppen mit Deutschlandfahne/Rodrigo Riedrich/Acheron Verlag" src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/04/schuppen-2.jpg" alt="" width="580" height="320" /></a></p>
<p><strong><br />
Schüppenkönig</strong></p>
<p>Er hatte gerade die Rente durch,<br />
war der Vater meines besten Kumpels,<br />
ansonsten aber war er gar nichts und genau deshalb<br />
wurden wir irgendwann Freunde, auch<br />
wenn zwischen uns ein Weltkrieg,<br />
mindestens fünftausend Liter Bier<br />
und ein ganzes vermurkstes Leben lagen.</p>
<p>Das Reihenhaus in dem wir lebten<br />
(mit insgesamt sechs Parzellen)<br />
war der letzte Vorposten vorm Ende der Welt,<br />
das gleich dahinter in einem stillgelegten<br />
Steinbruch begann. Vom Dorf selbst<br />
trennte uns ein kleiner Hügel, in den die Straße<br />
tiefe Schlaglöcher gefressen hatte,<br />
und allein der Friedhof auf unserer Seite<br />
erinnerte uns manchmal daran,<br />
dass auch woanders noch Menschen starben.</p>
<p>Er wohnte mit seiner Familie ganz am Ende,<br />
hatte vier Töchter, von denen er wenig hielt,<br />
und einen Sohn, von dem er noch weniger hielt,<br />
weil der zwei linke Hände hatte.<br />
Jens war das Nesthäkchen<br />
und außerordentlich weinerlich,<br />
wartete immerzu auf den nächstenhttp<br />
Befehl von mir und hatte auch sonst<br />
das Handicap, einfach keine Fantasie<br />
zu besitzen. Immer war ich es,<br />
der sich die nächste halbe Stunde<br />
ausdenken musste.</p>
<p>Einmal spielten wir<br />
in einer umgedrehten Badewanne<br />
»Das Boot«, und ich stieg aus<br />
und ließ Jens mit den englischen<br />
Zerstörern allein. Und während er<br />
unter der Wanne saß und<br />
den Wasserbomben der Tommies<br />
zu entkommen suchte, packte ich mir<br />
einen Spatenstiel, holte aus<br />
und drosch volles Rohr<br />
auf den metallenen Hohlkörper –<br />
welch eine Explosion! Diese Realität<br />
von Schall und Wirkung!</p>
<p>Zunächst hörte ich nichts, außer<br />
den nachlassenden Schwingungen<br />
unserer alten Badewanne –<br />
dann aber drang ein langsames<br />
und immer intensiver werdendes<br />
Schluchzen aus diesem Stück<br />
Altmetall, das sich schließlich<br />
mit der Feuerwehrsirene<br />
eines Samstagmittags verbündete.<br />
Ich hob die Wanne an – und Jens<br />
stürzte tränenüberströmt mit einem<br />
»Du Schwein!« an mir vorbei<br />
und nach Hause.</p>
<p>Sein Vater hatte neben dem Haus<br />
eine kleine Werkstatt, in der er für alles<br />
und jeden an irgendwelchen Mopeds<br />
und Rasenmähern rumschraubte<br />
um seine Rente aufzubessern.<br />
Na ja, eigentlich war seine Werkstatt<br />
nichts als eine völlig runtergekommene<br />
kleine Garage, Marke Eigenbau<br />
anno neunzehnhundertzweiundfünfzig,<br />
bei der man ständig mit einem baldigen<br />
Zusammenbruch rechnete – für ihn aber<br />
war es der letzte gültige Tempel, wo er sein Leben<br />
zwischen Zündkerzen und Schmierlappen<br />
noch einmal zusammenraffte.</p>
<p>Und wenn es gerade mal nichts zu tun gab,<br />
was meistens der Fall war, bastelte er<br />
an seinem eigenen Denkmal – verpackt<br />
in einer buntgestreiften Bommelmütze,<br />
brauner Cordhose, den alten Lederstiefeln,<br />
den Hosenträgern über dem Arbeitshemd,<br />
stand er direkt vorm Garagentor, den rechten Fuß<br />
auf einen schweren Amboss gestützt,<br />
den Ellbogen auf dem Knie, dazu<br />
eine filterlose Reval, die in den Nachmittag dampfte.<br />
Oder er hockte unterm Küchenfenster<br />
auf ’nem alten Drehstuhl von Zweitklässlern,<br />
vielleicht auch auf der Eckbank in der Küche,<br />
von wo aus er, in der Lautstärke eines startenden<br />
Kampfjets, seiner jüngsten Tochter hinterherrief,<br />
sie sei eine verfickte Wichsfregatte,<br />
dass sie sich in dem Bumsröckchen<br />
überhaupt auf die Straße traue –<br />
und ständig spielten seine Finger<br />
an ’nem Flaschenhals rum, was sich<br />
als Roter Faden durch alle Szenen spannte.</p>
<p>Irgendwann dann spross der erste Flaum,<br />
ich war fünfzehn, mein Vater seit fünf Jahren tot,<br />
und ich hatte den Kaffee schon ziemlich auf.<br />
Zugleich war ich so was wie’n Geschichtsfreak –<br />
ich konnte alten Leuten stundenlang zuhören,<br />
ohne dass mir dabei langweilig wurde.<br />
Und immer öfter, wenn ich zu Jens wollte,<br />
blieb ich unten in der Küche bei seinem Vater hängen.<br />
Wir tranken Bier, rauchten eine nach der andern,<br />
er erzählte seine Stories und ich hörte zu,<br />
und gelegentlich gab ich mein Statement dazu ab<br />
oder hakte nach oder gab meine eigene Sicht<br />
der Dinge zum Besten, während wir dahockten,<br />
auf dieser roten Eckbank, uns den WDR 4 Ohrenbär<br />
reinzogen – Gute Nacht Geschichten für kleine Leute –<br />
der Kohleofen glühte und er aufstand,<br />
um zwei Eier in eine Maggisuppe zu rühren&#8230;.</p>
<p><a title="Alter Schuppenkönig" href="http://arndduennebacke.wordpress.com/" target="_blank">Hier weiterlesen</a> by Arnd Dünnebacke</p>
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		<item>
		<title>Charles Bukowski Ausschreibung &#8211; Nachtrag!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag! Bitte nach Möglichkeit die Texte jeweils in deutsch und englisch einreichen! Danke!!! Neue Ausschreibung für Storys, Fotografien, Gedichte &#38; Zeichnungen Kleine Hommage für &#160; Charles Bukowski »War das nicht dieser Typ, der nur übers Saufen und Ficken geschrieben hat?« So oder ähnlich läuft es nahezu immer, wenn der Name Bukowski fällt. Ja, es gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag! Bitte nach Möglichkeit die Texte jeweils in deutsch <strong>und</strong> englisch einreichen! Danke!!!<span id="more-1446"></span></p>
<p><strong>Neue Ausschreibung für Storys, Fotografien, Gedichte &amp; Zeichnungen</strong></p>
<p><em>Kleine Hommage für </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Charles Bukowski</em></p>
<p>»War das nicht dieser Typ, der nur übers Saufen und Ficken geschrieben hat?«</p>
<p>So oder ähnlich läuft es nahezu immer, wenn der Name Bukowski fällt.<!--more--></p>
<p>Ja, es gab diesen versoffenen Hurenbock, der ihn reinsteckte und drauflosmachte, fickte, vögelte, durchknallte und Pussy fraß, voll von Old Grandad oder Cutty Sark, übersät von Zigarrenasche und einem wilden Amerika – das ist der Bukowski, den alle so gut zu kennen glauben und den schon viel zu viele zu kopieren suchten und daran scheiterten.</p>
<p>Aber es gibt auch einen anderen Bukowski. Einen, der Gedichte schrieb. Gedichte für Putzfrauen. Gedichte für Professoren. Gedichte für Platzwarte, Beamte, Arbeiter. Gedichte für Huren und Staatsanwältinnen, für Mütter, Väter und den Kid, der Rembrandt für etwas hält, womit man sich den Rücken einreibt. Gedichte wie eingedrehte, nasse Handtücher, wie ein Hai, der einen Hering verschlingt. Gedichte wie Seufzer in den Armen einer Frau oder das aufreizende Lächeln einer Gummipuppe abends um halb zehn. Gedichte wie ein selbstgedrehter Kafkafilm, konsequent wie Regentropfen, die zur Erde fallen, oder ein Sonnenstrahl, der dich mitten durchsägt. Gedichte wie eine warme Decke, voll Liebe und Rücksicht und Verstehen und Verzeihen für das, was wir sind oder glauben zu sein.</p>
<p>Und vielleicht sogar gehörst Du zu denjenigen, die seine Gedichte gelesen haben – die Wahrheit aber ist: Er selbst wird dir immer aus den Fingern gleiten, wie eine Zigarette, die ein Loch in den Teppich brennt, ein flüchtiger Augenaufschlag aus den Fenstern der Linie 7, ein Wort das nicht mehr einzufangen ist oder ein Bild, morgens um drei, das im Badezimmerspiegel betrunken an dir vorüberzieht – denn das unterscheidet den Könner: Er wird den Teufel tun, sich mit der Wahrheit zu langweilen.</p>
<p>Bukowski sagte einmal: »Fante war mein Gott. Er hat mir geholfen meine Schreibe so hinzubiegen, wie ich sie wollte.« Ja, wie er sie wollte! Bukowski war Bukowski, weil er zeit seines Lebens ein Original blieb – Imitationen trüben schließlich nur die Erinnerung.</p>
<p>Und was Fante für Bukowski war, wurde Bukowski für mich – mein Gott. Ein Nachbar hatte mir 1997 Buks »Kaputt in Hollywood« in die Hand gedrückt. Ich las genau zwei Seiten. Und legte es weg. Ich lebte in der hintersten Ecke des Sauerlandes und war mit zwanzig voll drauf auf Rimbaud und Heine und Borges und einsamen Waldspaziergängen und konnte mit dem Dirty Old Man in etwa so viel anfangen, wie Waldemar Hartmann mit Charles Baudelaire.</p>
<p>Acht Jahre später ging ich mit meiner Frau nach Hanau, weil sie eine Ausbildung am Theater in Frankfurt begann. Ich war arbeitslos und der Sommer verdammt heiß, also gerade richtig, um in eine Dachgeschosswohnung zu ziehen.</p>
<p>Ich hatte alle Fenster aufgerissen, hielt mich an einem kalten Bier fest und suchte – ja, wonach eigentlich? Mein Bücherregal ödete mich an. Das Hirn von der Hitze leergebacken, hörte ich den Besoffenen zu, die unten am Kiosk rumhingen und durch unser Viertel und die offenen Fenster lärmten.</p>
<p>Ich hatte meinem Nachbarn damals das Buch nicht zurückgegeben. Jetzt erinnerte ich mich daran. Ich zog es aus dem Regal, setzte mich wieder auf die Couch, begann zu lesen.</p>
<p>Und plötzlich passte es. Da war etwas in den Zeilen, das so einfach war und gut, dass es ohne Umwege bis in die letzten Nervenenden und darüber hinaus vibrierte.</p>
<p>Hatte mir Rimbaud einst klar gemacht, was ich bin – hier war einer, der mir zeigte, wie ich es sein konnte. Hanks Rat an allerlei junge Dichter, es lieber sein zu lassen, kam für mich ohnehin viel zu spät.</p>
<p>Wisst ihr, manchmal ist ein gutes Gedicht wie Tzatziki an einem nasskalten Novembermorgen auf einer nikotinkranken Zunge, ein anderes mal wie das Kribbeln von Schmetterlingen während eines Nachmittags am Badesee mit der Freundin eines besten Freundes, aber immer ist es das Gefühl, etwas zurücklassen zu müssen, etwas Unwiederholbares, das nur ein einziges Mal, hier und jetzt, festgehalten werden kann, und danach nie wieder.</p>
<p><strong>Arnd Dünnebacke</strong></p>
<p><object width="480" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pSLHBHVI1Mk?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/pSLHBHVI1Mk?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
Henry Charles Bukowski jr. (* 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski; † 9. März 1994 in Los Angeles) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller polnisch-deutscher Abstammung. Er veröffentlichte zwischen 1960 und den frühen 1990er-Jahren über vierzig Bücher mit Gedichten und Prosa. Spätestens seit der legendären Lesung in der Hamburger Markthalle die mit den Worten &#8220;Hello, it&#8217;s good to be back!&#8221; begann, ist Old Buk Kult in Deutschland und erfreut sich bis heute größter Beliebtheit allerdings auch nach wie vor größter Verabscheuung. Besonders in den späten Werken wird jedoch deutlich, das viel mehr in den Zeilen liegt, als mancher vermuten würde. Ich möchte mich auch an dieser Stelle nicht zu weit mit meinem Urteil aus dem Fenster lehnen, denn jeder liest und empfindet<br />
seine Werke anders. Genau jene, sind zu dieser &#8220;literarischen Hommage&#8221; eingeladen. Wir wollen diese literarische Ausschreibung diesem großen Schriftsteller widmen, auch weil er vielen Autoren ermöglichte,<br />
sie selbst zu sein, ihren eigenen Stil zu finden, sich nicht an bestehende Normen und Geradlinigkeiten festzuhalten.</p>
<p>Wie habt ihr Old Buck &#8220;kennengelernt&#8221; und welche Wirkung hatten seine Werke auf Euch?<br />
Wann viel Euch das erste Buch in die Hand und bei welcher Gelegenheit? Vieleicht hat er<br />
dir den nötigen Mut gemacht, deinen ersten Text zu verfassen? Vieleicht hast du auch alles<br />
falsch interpretiert und bist einfach nur zum Säufer geworden. Oder hast du dich doch<br />
&#8220;anstecken&#8221; lassen?</p>
<p><object width="480" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vEZAEKIn3LY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vEZAEKIn3LY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Es gibt bereits eine große Anzahl von Veröffentlichungen, in der sich Freunde,<br />
Wegbegleiter, Nachbarn, Leser, Verleger und Kneipenbekanntschaften zu Wort melden<br />
und ihre Storys bringen. Es geht uns in dieser Ausschreibung jedoch vielmehr um Euer<br />
<strong>persönliches</strong> empfinden als Leser oder Autor, auch um das alte Problem<br />
vom Schreiben &amp; Trinken, welches wir z.B. in der Veröffentlichung der<br />
&#8220;Tyrannei von Feder &amp; Flasche&#8221; zum Thema machten. Es geht uns um den Einfluss<br />
des Autors auf euch selbst, um Sympathie und Antipathie. Angedacht ist zu diesem Zweck<br />
auch eine Übersetzung der Publikation ins Englische. Eine Ausgabe des Buches würde ich gern,<br />
zusammen mit Euren Unterschriften, an Linda Lee schicken, die noch heute das Gesamtwerk von<br />
Buk verwaltet. So käme, glaube ich auch ein Stück zurück. Wir würden uns freuen, wenn ihr den<br />
Gedanken ebenso reizvoll findet wie wir. Zum erstenmal werde ich mich auch selbst an dieser<br />
Ausschreibung beteiligen und meine eigenen Erfahrungen zu Papier bringen.</p>
<p><object width="480" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O9RYP1Gis8A?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/O9RYP1Gis8A?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Eingereicht werden können Gedichte, Zeichnungen, Fotografien, Storys und<br />
Kurzgeschichten. Eine Einschränkung der Seitenzahl oder des Schriftlayout bzw.<br />
Größe besteht nicht. Die Anzahl der Einsendungen möchte wir nicht beschränken.<br />
Etwa fünf Gedichte und / oder fünf Storys, dies gilt ebenso für die grafischen Arbeiten.<br />
Bitte schickt Eure Beiträge möglichst auf dem Postweg. Alle grafischen Arbeiten Bitte auf<br />
CD-Rom. Name, Anschrift, Urheberrechtbestätigung nicht vergessen!</strong></p>
<p>Acheron Verlag<br />
Postfach 100 162<br />
04001 Leipzig<br />
Stichwort: BUK</p>
<p><strong>PS: Bitte keine peinlichen Nachahmungsversuche einsenden!!!</strong></p>
<p>1. Preis &#8211; Überraschungspreis im Wert von 200 Euro den wir persönlich überbringen</p>
<p>2. Preis &#8211; Überraschungspreis im Wert von 100 Euro den wir persönlich überbringen</p>
<p>3. Preis &#8211; Überraschungspreis im Wert von 50 Euro den wir persönlich überbringen</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 31.Mai 2012!</strong></p>
<p>Nachtrag!<br />
Wer die Möglichkeit hat, seine Texte professionel ins Englische übersetzen zu lassen,<br />
möchte dies Bitte tun und jeweils beide Versionen des jeweiligen Textes einreichen<br />
(deutsch/englisch).Vielen Dank! Das spart uns viel Mühe und Zeit. Die Publikation soll<br />
kurz vor Buk´s Geburtstag erscheinen (auch als Übersetzung)und also pünklich Linda Lee<br />
erreichen.</p>
<p>Wir freuen uns auf eure Einsendungen!!!</p>
<p>Ein DANKESCHÖN an Arnd Dünnebacke für den, wie ich finde, fabelhaften Einleitungstext.<br />
So ähnlich stellen wir uns das vor! Besucht mal seinen Blog, es lohnt sich!</p>
<p><a title="Arnd dünnebacke" href="http://arndduennebacke.wordpress.com/" target="_blank">http://arndduennebacke.wordpress.com/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dirty Dichter zur aktuellen Schleckerpleite</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/03/dirty-dichter-zur-aktuellen-schleckerpleite/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 21:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder stößt eine Kette unrentable Fillialen ab mal wieder reißt es ein Loch ins Gefüge der Innenstadt und auf der grünen Wiese inmitten von Beton klatschen die Konsumenten unisono in die Hände als ein neuer Chrompalast seine Pforten öffnet. Hier weiterlesen Schaut mal regelmässig beim Dirty Dichter vorbei-da gibts immer feinste Gedichte und Storys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder<br />
stößt eine Kette<br />
unrentable Fillialen ab<span id="more-1414"></span><br />
mal wieder<br />
reißt es ein Loch<br />
ins Gefüge der Innenstadt<br />
und auf der grünen Wiese<br />
inmitten von Beton<br />
klatschen die Konsumenten<br />
unisono in die Hände<br />
als ein neuer Chrompalast<br />
seine Pforten öffnet.</p>
<p><a href="http://dirtydichter.blogspot.de/search?q=karstadt" title="Dirty Dichter" target="_blank">Hier weiterlesen</a></p>
<p>Schaut mal regelmässig beim Dirty Dichter vorbei-da gibts immer feinste Gedichte und Storys zu entdecken!</p>
<p><a href="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/03/polaroid.jpg"><img src="http://www.acheron-verlag.de/wp-content/uploads/2012/03/polaroid-150x150.jpg" alt="" title="polaroid" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1421" /></a></p>
<p><a href="http://dirtydichter.blogspot.de/" title="Dirty Dichter" target="_blank">http://dirtydichter.blogspot.de/</a></p>
<p>Gastkommentar schreiben? Meldet Euch bei Rodrigo!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Affe über das erste Rad staunen</title>
		<link>http://www.acheron-verlag.de/2012/03/wie-ein-affe-uber-das-erste-rad-staunen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 23:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rodrigo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acheron-verlag.de/?p=1361</guid>
		<description><![CDATA[Ah, Mensch, endlich Frühling! Endlich wieder Gelegenheit hinzuschauen, ohne dass uns ein kalter Weiterlesen by Arnd Dünnebacke blog]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, Mensch, endlich Frühling! Endlich wieder Gelegenheit hinzuschauen, ohne dass uns ein kalter<span id="more-1361"></span></p>
<p><a href="http://arndduennebacke.wordpress.com/2012/03/26/wie-ein-affe-uber-das-erste-rad-zu-staunen/" title="Arnd dünnebacke Blog" target="_blank">Weiterlesen</a> </p>
<p>by Arnd Dünnebacke blog</p>
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